Gedanken zur Menschlichkeit

2018 – kein gutes Jahr für unsere Gesellschaft

Ob es Gaffer waren, die Rettungskräfte behindern oder angreifen, ob die Spaltung der Gesellschaft durch Hetze beim Thema Flüchtlinge oder das zunehmende Gegeneinander in der Welt:

Unsere Gesellschaft verliert zunehmend an Empathie.

Die Grundlagen dafür werden schon in der Kindheit gelegt.

Immer weniger Eltern lesen ihren Kindern vor, obwohl lesen wichtige Impulse zum Lernen, Fühlen und zur Kreativität gibt.

Immer früher müssen Kinder in Krippen und die Eltern sind abends müde und abgeschlagen.

Fällt ein Kind und weint – wie oft wird gesagt „Indianer kennen keinen Schmerz oder „Nichts passiert“? Wie soll das Kind lernen, Gefühle ernst zu nehmen, wenn seine schon ignoriert werden?

Weiter geht es in der Entwicklung und man wird gemessen an Noten und Erfolgen, aber nicht am Mitgefühl. Wer die meisten Likes bei facebook oder Instagram hat, der ist beliebt. Dabei ist irrelevant, ob der Post Sinn macht oder nicht.

Laut, populistisch, dramatisch – das ist es, was zählt.

Auch im Berufsleben ist kaum Platz für Empathie. Denn auch hier heißt es höher, schneller, besser.

Das Problem ist aber, dass wir die Probleme der Welt wie Klimaerwärmung, Armut, Flucht, Ernährung, Tierleid nicht alleine lösen können, sondern nur gemeinsam. Globale Katastrophen kennen keine Grenzen, auch nicht welche, die man versucht zu errichten.

Man kann über Flüchtlinge hetzen und Zäune bauen. Aber wie will man große Flüchtlingsströme eindämmen, wenn Afrika immer noch von Europa, Amerika und China ausgebeutet wird?

Man kann den Klimawandel als Präsident leugnen, aber Kalifornien leidet weiter unter Dürre.

Sinnvoller wäre es, wenn alle einen Teil zu einer besseren Gesellschaft und Umwelt beitragen.

Sinnvoller wäre es, wenn wir nicht Menschen in Religionen, Hautfarben, Geschlechter oder sonstige Kästchen stecken um sie zu beurteilen oder sogar zu benachteiligen.

Sinnvoller wäre es, unseren Kindern wieder Zeit zu schenken und sie zu empathischen Menschen statt zu Egomanen zu erziehen.

Und ein Beitrag , den jeder dazu leisten kann: Tretet euren Mitmenschen mit Empathie gegenüber, hört Ihnen zu, nehmt sie ernst und ihr werdet viel zurück bekommen.

http://www.spreezeitung.de/18474/mangel-an-empathie-wird-zur-geissel-unserer-zeit/

http://www.familie.de/kind/wie-sie-dem-kind-empathie-vermitteln-511430.html

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