Noch 13 Tage bis zur KommunalwahlDie Zeitung hat gefragt und ich habe geantwortet. Damit man auch für die Briefwahl die Antworten noch zur Entscheidungsfindung heranziehen kann, hier meine Statements:Frage 1: Sollten Samtgemeinde/Gemeinden für ein Angebot an niedrigpreisigen Wohnungen, Senioren- oder Mehrgenerationen-Wohnprojekten sorgen, sei es durch eigene Investitionen oder Verkauf an Investoren?Für mich steht bezahlbarer Wohnraum für Familien im Fokus. Auch für Familien mit mehr als 2 Kindern. Desweiteren sollten Mehrgenerationenprojekte finanziell unterstützt werden. Die Gemeinde sollte entsprechende Projekte auch beratend begleiten. Frage 2: Sollte die Samtgemeinde mehr für den Klimaschutz tun? Welche Maßnahmen sind denkbar und finanzierbar?Klimaschutz ist unabdingbar. Hierzu zählen u.a. auch Projekte mit geringen Investitionen, wie ehrenamtlichen Klimapaten, die in Schulen, Kitas aber auch privat Tipps geben und Projekte begleiten.Weiterhin sollten Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden und Industrie verpflichtend sein, da diese sich finanziell selbst tragen.Ein Herzensprojekt wäre das Pflanzen von Bäumen unter anderem in Neubaugebieten. Dies wurde in den letzten 10 Jahren ignoriert. Nach einer Anschubfinanzierung könnte man dies durch einen Klimabeitrag beim Baulandverkauf von z.B. 1 € pro Quadratmeter weiter ausbauen. Frage 3: Welche Möglichkeiten sehen Sie für die Samtgemeinde, den ÖPNV bedarfsgerecht auszubauen? Wären Anruf-Sammeltaxis (Kirchdorfer Modell) oder Bürgerbus eine Möglichkeit?Wenn eine Verkehrswende gelingen soll, wären Anrufsammeltaxen oder Bürgerbusse eine Option um die Menschen zum nächsten Bahnhof zu bringen. Für mich gehören jedoch auch unabdingbar der Ausbau des Radverkehrs und die Förderung bzw. der Verleih von Lastenfahrrädern dazu.Frage 4: Sollte die Samtgemeinde Ehrenamtliche in Vereinen, sozialen, kulturellen oder kirchlichen Einrichtungen noch stärker unterstützen oder tut sie bereits genug?Die Gemeinde Rehden ist in diesen Bereichen bereits aktiv. Ich würde mir insbesondere wünschen, dass man in Zukunft keine reinen Spielplätze anlegt, sondern Orte der Begegnung über alle Generationen hinweg. Weiterhin sollten auch kleinere Projekte und private Initiativen unterstützt werden. Frage 5: Müssen aus Ihrer Sicht Freizeitangebote für Jugendliche, junge Erwachsene und Familien geschaffen oder gefördert werden? Welche könnten das sein?Nach dem Erfolg des Bücherregals in Rehden, welches durch meine Initiative und die Unterstützung der Gemeinde entstanden ist, würde ich mir ähnliche Projekte für alle Mitgliedsgemeinden wünschen.In Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz könnten daraus weitere Projekte wie Tauschschränke oder Foodsharing gefördert werden.Für Kinder wäre ein Wasserspielplatz ein toller Zugewinn.Auch sehe ich eine gute Nutzung der Fitnessgeräte in Rehden. Hier sollten weitere Mitgliedsgemeinden ausgestattet werden. Dies lässt sich mit dem unter Punkt 4 genannten Plätzen der Begegnung für Generationen kombinieren, auch mit Angeboten für junge Leute wie z.B. Basketballkorb, Tischtennis, Schachfeld etc..#euercarsten #Kommunalwahl21 #sgrehden #hemsloh #wetschen #rehden #barver #dickel #wirklichguteratsarbeit #klimaschutz #kinder #familie #Alter #Wohnen #ÖPNV